10 Jahre Social Value – Veränderungen in der technischen Infrastruktur

9. August 2018
Spendenwettbewerb

Mit Challenges und Spendenwettbewerben schaffen wir Aufmerksamkeit für soziales Engagement und Innovation.

Nach zehn Jahren blicken wir dankbar und stolz auf 140 realisierte Kampagnen mit 11 Millionen mobilisierten Teilnehmern zurück.

Immer wieder haben wir neue Ideen entwickelt, ausprobiert, sind hingefallen und wieder aufgestanden. Insbesondere die technische Infrastruktur hat dabei viele Ressourcen gebunden:

  • Die Entwicklung und Skalierung sicherer Abstimmverfahren bei unseren Spendenwettbewerben hat mehrere Jahre und viele Nerven gekostet. In vielen Abend- und Nachtstunden haben wir Manipulationsversuche herausgefiltert, gelernt und probiert, wie wir Datenschutz und Abstimmsicherheit unter einen Hut bekommen.
  • Die Entwicklung einer performanten Serverstruktur und guter Seitenladezeit hat ebenfalls viele Iterationen gekostet. Unsere erste Webversion im Herbst 2008 haben wir auf für uns damalige utopische 50 zeitgleiche Nutzer hin ausgerichtet. Völlig unvorstellbar waren für uns Lastspitzen mit mehr als 1.000 zeitgleichen Nutzern. Bei unseren ersten Wettbewerben wurden wir direkt von dem Rechenzentrum informiert, dass scheinbar aktuell Attacken von Schulen und Kirchengemeinden (sic!) ausgehen. Die Reichweiten unserer Wettbewerbe haben schon früh unsere Erwartungen übertroffen.
  • Überschätzt haben wir hingegen die Auswirkungen klassischer Werbekampagnen für unsere Mitmachformate. So haben wir mehrfach auf expliziten Kundenwunsch noch größere Serverstrukturen für mögliche Zugriffsspitzen hin ausgerichtet, ohne dass es entsprechende Zugriffspeaks gab. Arbeitsreiche Wechsel der Server mit unzähligen Lasttests waren gut bezahltes Lehrgeld, jedoch nicht erforderlich.
  • Vor fünf Jahren war es für uns noch unvorstellbar, dass der mobile Zugriff über das von uns spöttisch betitelte „Mäusekino“ einmal zum Standard werden würde. Gerade noch im letzten Moment haben wir dann mit voller Kraft die mobile Optimierung forciert. Mittlerweile greifen drei von vier Nutzern mobil auf unsere Websites zu.